Krebsforschung Fehmarnbelt nimmt gemeinsam an der bereits laufenden internationalen Behandlungsstudie Short Course Oncology Therapy (SCOT) Die SCOT Studie untersucht, ob die Dauer der Chemotherapie gegen Darmkrebs von den normalen 24 Wochen auf 12 Wochen reduziert werden kann, ohne daβ der Behandlungseffekt verringert wird. Es wird erwartet, dass die reduzierte Behandlung eine Verminderung der Nebenwirkungen für den Patienten und gleichzeitig eine Kostenreduktion mit sich führt.

Die SCOT Studie ist ein internationales klinisches Forschungsprojekt, das von den Instituten Cancer Research UK (CR-UK), Clinical Trial Unit i Glasgow, Scotland und Oncology Clinical Trials Office (OCTO) in England koordiniert wird. Der internationale Chief Investigator ist Dr. Tim Iveson vom University Hospital Southampton. Die Studie erfordert weltweit die Rekrutierung von mehr als 9.000 Patienten.

In Dänemark ist Chefarzt Niels Henrik Holländer von der Onkologischen und Hämatologischen Abteilung , Sygehus Syd, Næstved, nationaler Investigator. Zusätzlich zur Onkologischen und Hämatologischen Abteilung, Sygehus Syd, nehmen unter der nationalen Koordination von Næstved  9 Krebszentren in Dänemark an der Studie teil. Die Einhaltung der dänischen/EU Regeln für Good Medical Practice (GCP) wird von den dänischen GCP Einheiten der Universitätskrankenhäuser von Kopenhagen und Århus überwacht.

Die Teilnahme des Universitätsklinikum Schleswig-Holsteins an der SCOT Studie wird auf deutscher Seite von der Abteilung Hämatologie-Onkologie der Medizinischen Klinik I und dem Zentrum für Klinische Studien koordiniert. Die SCOT-Studie wird als Multicenter-Versuch unter der Teilnahme des Universitären Cancer Center Hamburg (UCCH) und einer weiteren Klinik in Schleswig-Holstein durchgeführt.

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