Über das Projekt

Obwohl das Niveau der Diagnose, Behandlung und Pflege von Krebspatienten in der Fehmarnbelt Region  sowohl auf der deutschen als auch der auf beiden dänischen Seiten der Grenze hoch liegt, ist die Struktur der Gesundheitswesen recht verschieden. Sowohl die Organisation der Krankenversorgung als auch Arbeitsprofile von Ärzten und anderen medizinischen Fachgruppen unterscheiden sich stark.

Das Sygehus Syd in, Næstved, in Dänemark, und das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, in Deutschland sind jeweils die größten und am stärksten auf Krebsbehandlung spezialisierten Krankenhäuser in ihrer Region. Beide Kliniken sind die jeweils nächsten Nachbarn nach Süden bzw. Norden in der Region. Trotzdem existierte bisher keine grenzübergreifende Zusammenarbeit in der Behandlung und Forschung.

Im Rahmen des Projektes „Krebsforschung Fehmarnbelt“ (KFFB) wollen die Projektpartner eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit einleiten. Sie erwarten, dass die Zusammenarbeit durch gemeinsame Forschung, Erfahrungsaustausch und Wissensteilung die Qualität der Krebsbehandlung auf beiden Seiten des Fehmarnbelt verbessert.

Projektschwerpunkte
Die Schwerpunkte des Projektes sind:

  • Grenzübergreifende klinische Forschung

  • Grenzübergreifende Dokumentation und Analyse von Behandlungsergebnissen

  • Analyse der Kompetenzen von Fachpersonal innerhalb der Krebsbehandlung und gemeinsame Weiterbildung



Finanzierung

Das Projekt Krebsforschung Fehmarnbelt wird vom EU INTERREG IV A program, Europäischer Fond für Regionalentwicklung gefördert. Das Projekt verfügt über ein Budget von insgesamt 1.424.244 € (10.621.154 kr.). Der Zuschuss des EU INTERREG IV A beträgt 976.538 € (7.282.431 kr.), die Projektpartner tragen einen Eigenanteil von 447.706 € (3.338.724 kr.) bei.

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